Wie geht es nun weiter?

Halli Hallo meine Lieben 🙂

Also nun da mein Auslandsjahr zu Ende ist und ich auch schon wieder seid fast 4 Monaten in Deutschland bin, hab ich nicht mehr so viel Gesprächstoff für diesen Blog, da mir das bloggen aber so viel Spaß gemacht hat, habe ich mir überlegt, einen neuen Blog unabhängig von meinem Auslandsjahr starten werde, auf dem es mehr um andere Themen wie Beauty & Lifestyle geht klicke hier. ´Dieser Blog bleibt natürlich weiter bestehen, allein schon als Erinnerung für mich, aber auch zum nachlesen für alle zukünpftigen Austauschschüler. Außerdem werd ich bestimmt noch ab und zu mal einen Post verfassen, wenn mir mal spontan eine Idee in den Kopf kommt, oder wenn ihr noch Fragen oder Vorschläge habt.

Also ich hoffe, wir sehen uns auf meinem neuen Blog wieder ❤

Instagram: fenjahobb
sn: fenjahob
E-Mail: f.hobbiebrunken@web.de

 

Abschied, Zurück in Deutschland

Hey Leute!

Ja ich melde mich nach einer langen Pause auch mal wieder und zwar wieder aus Deutschland! Seid über 2 Monaten bin ich jetzt schon wieder zurück und es tut mir unglaublich leid, dass ich mich erst jetzt bei euch melde, aber besser spät als nie! 😀

Ich denke ich fange mal mit meinem Abschied in Brasilien an, alle fragen mich immer „War es nicht total schlimm sich zu verabschieden?“ Und JA natürlich war es das! Zum Ende meines Austausches konnte ich es garnicht realisieren, dass ich wirklich wieder zurück nach Deutschland fliege, ich konnte mir einfach nicht mehr vorstellen wieder in mein altes Leben zurück zu gehen und das mein brasilianisches Leben von einem auf dem anderen Tag einfach vorbei sein würde.

Am Donnerstag, also 4 Tage, bevor es für mich wirklich los ging, habe ich es das erste mal realisiert und zwar war das in der Schule, als meine Klasse ein Überraschungs- Video für mich gemacht, indem Moment, als das Video über meine Zeit in Brasilien lief, haben meine Freunde und Ich erst richtig verstanden, dass ich wirklich zurück gehen werde. Wir haben so doll gweint und vorallem ich und meine beste Freundin konnten uns kaum beruhigen. Am gleichem Abend musste ich dann meine Präsentation bei meinem Rotary halten, wofür ich eine kurze Rede und ein Video über mein Auslandsjahr geplant hatte. Jedoch musste ich meine Rede abbrechen, da ich kaum noch reden konnte, da ich so sehr geweint habe.. mein Video konnte ich mir kaum angucken, da es sooo traurig war und ich in dem Moment echt richtig verstanden habe, dass ich diese perfekte Zeit nur einmal in meinem Leben hatte und sie nie wieder zurück bekommen werde.

Seid dem Tag war ich total empfindich und habe bei jeder Kleinigkeit angefangen zu weinen, was für mich echt total untypisch war, da ich sonst garnicht so bin, aber es war einfach so ein heftiges Gefühlschaos, denn auf der einen  Seite habe ich mich soooo unendlich doll auf zu Hause gefreut, aber andererseits konnte und wollte ich mir einfach nicht vorstellen, dass mein brasilianisches Leben, welches ich mir mit so viel Mühe hart erarbeitet hab, einfach weg sein wird.

Am Freitag war dann meine Abschiedsfeier, die ich mit einem anderem Austauschschüler bei mir zu Hause gemacht habe. Es war eine ziemlich große Party mit um die 50 Personen, was bei meinem kleinem Haus ziemlich viel war. Dadurch, dass ein wenig Alkohol im Spiel war und die ganze Nacht gefeiert und getanzt wurde habe ich gottseidank nicht so richtig realisiert, dass es wirklich meine Abschiedsfeier ist und ich die meisten Leute wirklich zum letzten Mal sehe, daher sind bei der Verabschiedung meiner meisten Freunde nur wenig Tränen geflossen. Als dann gedoch fast alle weg waren, sind meine engsten Freunde noch länger da gewesen und wir haben bis morgens um 7 geredet und viel geweint.

Am Samstag war ich bei meiner 1. Gastfamilie (meiner Lieblingsfamilie) zu Hause, dort haben wir Abends mit der kompletten Familie gegrillt, was sehr schön war, da ich mich so von wirklich allen verabschieden konnte, danach war ich noch mit meinen derzeiteigen Gasteltern auf einer Party.

Naja und dann kam er, der Sonntag, der Tag, andem ich meine Stadt verlassen musste und schon in die nächst größere Stadt reisen musste um am nächsten Tag pünkltlich den Flieger zu bekommen. Also haben wir Mittags erst mit meiner Gastfamilie zusammen gegrillt und danach bin ich dann direkt zu meiner besten Freundin gegagen. Als ich da angekommen war, war es total komisch zu wissen, dass ich gerade den letzten Tag, die letzten Stunden bei ihr verbringe. Als wir dann los in die Stadt sind und mich von ihrer Familie verabschieden musste, war es wirklich sehr sehr schwer für mich. Denn gerade ihre Mutter war für mich eine sehr sehr wichtige Person!!

Naja nach dem Abschied ihrer Familie haben wir uns dann mit meinen 4 besten Freunden in der Stadt zum Acai essen getroffe. Und Leute das war so komisch.. das letzte Mal Acai und die letzten Stunden mit meinen besten Freunden! Sie haben mir dann auch noch ein total süßes Geschenk gemacht mit gaaaanz vielen Fotos, selbstgemachten Freundschaftsarmbändern und mit einem Brief, den ich garnicht erst lesen wollte. Naja dann drengte die Zeit und wir mussten zu mir nach Hause fahren, denn die letzte Stunde bis zur Abfahrt hatte begonnen.

Als wir dann alle bei mir waren und in meinem Zimmer schon die gepackten Koffer standen, war es ein so so komisches Gefühl, welches ich einfach nicht beschreiben kann. Und dann war es so weit, wir mussten los.. da ich nur mit meinen Gastschwestern und ohne meine Gasteltern in die andere Stadt gefahren bin hieß es für mich also von allen Abschied nehmen, von meiner Familie und meinen besten Freunden. Ich denke keiner, der nicht ach ein Auslandsjahr gemacht hat, kann sich vorstellen, wie schwer es war. Vorallem von meiner besten Freundin konnte ich mich einfach nicht verabschieden, wir standen einfach nur so  arm-in- arm da und haben einfach nur geweint .. ich bekomme schon wieder Tränen in den Augen, wenn ich daran denke.. Es ist einfach nur unbeschreiblich schwer, die Person, die 1 Jahr immer für einen da war, mit der man alles zusammen gemacht hat die einem die Sprache beigebracht hat und einfach nur die beste Freundin war, zu verabschieden, ohne zu wissen, wann oder sogar ob man sich jemals wiedersieht. Naja dann musste ich ins Auto und wir sind weggefahren.. weg von meinen ganzen Freunden, die zu 100% genau so gute Freunde für mich waren, wie meine Freunde hier in Deutschland, und einfach weg aus meiner Stadt. Es war schrecklich aus dem Fenster zu gucken und keine Sicherheit zu haben, dass man wieder zurück kehrt…

Gott sei Dank ist dann am Samstag Abend meine deutsche Freudin Kathi angekommen (wir haben die letzte Nacht in einer 2 Stunden entfernten Stadt, wo der Flughafen ist, in der Wohnung meiner beiden Gastschwestern geschlafen). Ich und Kathi haben uns dann einen schönen letzten Abend in Brasilien gemacht, denn am nächsten Tag ging es dann wirklich nach Hause. Da nur meine ältere Gastschwester uns zum Flughafen gebracht hat und ich sie dadurch, dass sich in einer anderen Stadt wohnte, nicht sehr gut kannte, sind am Flughafen dann auch keine Tränen mehr geflossen. Gottseidank sind Kathi und Ich zusammen nach Deutschland geflogen, so haben wir uns doch echt sehr auf zu Hause gefreut und hatten total viel Spaß auf unserem Rückflug. Wir konnten einfach überhaupt nicht realisieren, dass unser Auslandsjahr jetzt wirklich schon vorbei war aber Leute wir wussten wir waren nur noch wenige Stunden von unseren Familien getrennt und hatten einfach die krassteste Vorfreude ever.

In Frankfurt angekommen mussten Kathi und ich uns dann trennen und von da an war ich einfach noch aufgeregter! Und es war sooo komisch, dass alle deutsch geredet haben, mir ist es echt oft passiert, dass ich aus Reflex auf porugisisch geantwortet habe haha. Nach meinem letzten Flug, angekommen in Bremen, trennte mich nur noch das Kofferband von meiner Familie und als mein Koffer endlich zu sehen war bin ich los in Richtung Ausgang und wusste „OMG gleich siehst du deine Familie und Freunde nach einem ganzen Jahr endlich wieder“….. und dann war es endlich so weit, ich konnte meine Familie und Freunde mit mega vielen Willkommensschildern erkennen und habe einfach nur noch so doll geweint, als ich nach sooo langer Zeit endlich meine Mama und meine beste Freudin in den Armen halten konnte. Natürlich habe ich mich auch darüber gefreut, die anderen wieder zu sehen haha. Vorallem meine kleinen Geschwister haben sich soo sehr in dem Jahr verändert, sodass mein „kleiner“ immer gleichgroßer Bruder plötzlich einen Kopf größer war als ich haha.

Die ersten 10 Minuten mit allen waren dann iwie echt komisch, ich wusste iwann garnicht mehr, was ich jetzt sagen sollte haha. Dann im Auto musste ich wieder anfangen zu weinen, da ich iwie total überfordert, traurig und glücklich war ka. Und dann wieder durch Bremen, über die Autobahn und schließlich durch meine Stadt zu fahren war so komisch, alles kam mir iwie total klein verändert und klein vor. Bei mir zu Hause angekommen war dann alles geschmückt und noch ein paare Freunde und Verwandte kamen vorbei, dann gab es erstmal Kaffe und Kuchen und nach einiger Zeit kam mir auch nichts mehr fremd vor. Die ersten Wochen waren aber schon noch komisch, da ich mir mein Zimmer mit userer Austauschschülerin geteilt habe, mit der ich mich überigens super verstanden habe und auch iwie keine Klamotten mehr im Schrank hatte haha. Naja dann hieß es erstmal shoppen!! 😀 Nach einem Monat ist dann auch Achi, unsere Austauschschülerin wieder zurück nach Paraguay geflogen und da war schon sehr traurig, da wir uns 1. super verstanden haben und 2. nun damit offizeill mein Austausch zu Ende war.

Jetzt nachdem ich schon über 2 Monate wieder hier in Deutschland bin, ist alles wieder beim alten, schon fast so als wäre ich nie weggewesen. Ich habe wieder mein eigenes Zimmer, die Schule hat wieder angefangen und plötzlich ist wieder alles so „langweilig“ wie es ein Jahr vorher auch war. Die Menschen haben schon fast wieder alle vergessen, dass ich überhaupt weg war und wenn es dann mal Fragen gibt, ist es „Und wie war es in Brasilien?“ und die antwort „richtig gut“. Ja ich mein, was soll ich sagen? Ich kann denen ja schlecht 10 Stunden alles erzählen und nichtmal 10 Stunden würden ausreichen. Mittlerweile merke ich auch einfach, dass es die Menschen auch einfach nicht interessiert und deshalb versuche ich auch, nicht mehr viel davon zu rede. Aber innerlich vergleich ich alles mit Brasilien, führe machmal noch Selbstgespräche auf portugisch haha und fühle mich einfach noch in so vielen Situationen wie eine Brasilianerin.

Jedoch bin ich jetzt wieder hier und bin auch total froh darüber, denn ich liebe Deutschland, meine Familie und Freunde hier und auch meinen geregelten Tagesablauf, aber natürlich trage ich die Erinnerungen immer in meinem Herzen und werde diesen Blog auch weiterhin benutzen 🙂

Von daher bis u m nächsten Mal, tschüssi ❤

 

Hey Austauschschüler 2016/17

Hey Leute!
Dieser Eintrag ist jetzt mal speziell für die jenigen, für die es diesen  Sommer losgeht!
Ja ich denke bei einigen von euch, steht der Countdown auch schon bei unter 50 Tagen, wahnsinn, dass euer Jahr jetzt schon so langsam anfängt & unser damit schon zu Ende geht. Der Post speziell an euch gerichtet, denn ich weiß noch gaaanz genau, wie es war, als ich kurz vor meinem Auslandsjahr stand und worüber ich mir so Gedanken gemacht habe und da ich gerade Schulfrei habe und ein bisschen Lust habe euch mal so ein bisschen was zu erzählen, dachte ich es ist jetzt mal eine gute Gelegenheit für einen etwas längeren und mal etwas gefühlvollerem Post von mir, also viel Spaß beim lesen! ❤

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Leute es kommt mir wirklich vor, als wäre das alles erst 2 Wochen her, aber genau Heute ist es ein Jahr her, dass ich meine Gastfamilien bekommen habe, ja am 31.05.2015 um 21:37 Uhr kam die Freundschaftsanfrage eines Mannes aus Brasilien bei Facebook 😀 Ohja ich kann mich noch genau erinnern.. ich kann mich auch noch so gut daran erinnern, wie ich Moante lang vorher von nichts anderem mehr geredet habe, als von Brasilien, ja mental war ich schon 3 Moante eher in Brasilien 😀 Es war glaub ich einfach die krassteste Vorfreunde, die ich in meinem Leben hatte. Jedoch ist es gerade dann, wenn der Countdown dann plötzlich auf 10 steht, ein unglaublich komisches Gefühl, da man ja einfach wirklich garnicht weiß, was man da eigentlich tut.

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Gerade bei mir war es so, denn ich war in meinem ganzem Leben noch nie auf einem anderen Kontinent und erstrecht noch nicht in Südamerika, sprich, ich wusste einfach 0, was auf mich zukommt. Daher will ich gerade den Austauschschülern, die nach Südamerika oder gerade nach Brasilien gehen, ein Paar Sachen erzählen, damit ihr euch ein wenig darauf vorbereiten könnt, was dort am anderen Ende der Welt auf euch zukommt, denn ich sage euch schon jetzt Leute, es wird anders werden..
aber ich kann euch schon jetzt sagen, dass ich meine Entscheidung ein Jahr in Brasilien zu verbringen nicht eine Sekude bereut zu haben und wieso, dass erzähle ich euch jetzt..

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Erstmal müsst ihr euch im klarem sein, dass ihr wieklich 1 Jahr von zu Hause weggeht und das wohl erste mal in eurem Leben ganz auf euch alleine gestellt seid. Irgentwie klingt es immer einfacher als es eigentlich ist, ich zum Beispiel habe es nie richtig realisiert, dass ich dann wirklich gaanz alleine sein werde.. Zudem müsst ihr wissen, dass ihr euch nicht für die USA entschieden habt und somit wirklich was komplett neues erleben werdet! Denn Brasilien und Deutschland sind in manchen Hinsichten wirklich 2 verschiedene Welten! Aber ganz ehrlich allein für diese Entscheidung könnt ihr schon stolz auf euch sein. Denn im Regelfall sprecht ihr glaub ich noch nicht die Sprache, und was das heißt, konnte zumindest ich mir in Deutschland noch garnicht vorstellen. Denn es ist einfach unbeschreiblich komisch in ein fremdes Land zu kommen, indem eh schon alles anders ist, und dann einfach so gut wie keinen zu verstehen! Gerade in der Gastfamilie, denn meine erste Gastfamilie hat kein englisch gesprochen, sprich es gab ständig diese „peinliche Stille“, die ihr aber einfach nicht brechen könnt, da ihr einfach nicht mit ihnen reden könnt. Einige Male hätte ich echt heulen können, da es einen unheimich aufregt, wenn man in einer Gruppe Menschen ist, die sich unterhalten, und du einfach nur darum sitzt, weil du einfach keinen Plan hast, worüber diese reden, und man sich dadurch einfach total ausgeschlossen und Fehl am Platz fühlt. Zudem seid ihr einfach anders und werdet deshalb immer angestarrt, gerade am Anfang. Es ist unheimlich komisch so behandelt zu werden, als würde man von einem anderem Planeten stammen, bloß weil mein blonde Haare, blaue Augen und eine helle Haut hat. Zudem bist du einfach am Anfang ständig mit Leuten zusammen, die du garnicht kennst, manchmal villeicht nicht mal magst, aber du kannst einfach nicht sagen, da du am Anfang keinen hast! Es klingt villeicht hart, aber am Anfang ist man halt auf die Familie oder die paar Leute in der Klasse, die sich für einen interessieren angewiesen oder gegebenfalls englisch sprechen angewiesen, weil man am Anfang einfach keinen anderen hat.

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Alle anderen Autschschüler sagen immer, sie haben sich ein Leben aufgebaut, und dieser Satz klingt aus unseren Mündern immer so einfach und selbstverständlich, aber das ist es nicht! Es dauert unheimlich lange..Monate..! Ein eigenes Leben heißt nicht, das Hobby nachmittags zu machen, welches die Gastschwester hat, Nein, es heißt, dass zu machen, was man selber tun will! Und das ist im Auslandsjahr echt nicht so einfach, da ma weder die Sprache kann, noch oft nicht den Mut hat, seiner Gastfamilie zu sagen, dass einem das, was sie für dich bestimmen, eigentlich garkein Spaß macht!AUßerdem kann man manchmal auch nicht unbedingt das machen, was man selber machen will, da man sich halt auch an die Gastfamilie anpassen muss. Gerade am Anfang bist du sehr auf die Gastfamilie angewiesen, denn wenn sie zum Beispiel zu Verwanten gehen, wo es stinkenlangweilig ist, hast du eigentlich garkeine andere Wahl, als mitzugehen, da du selber ja eh noch keine anderen Pläne hast, denn gute Freunde, bei denen man in der Zeit einfach zu Hause chillen kann, gibt es einfach noch nicht. Denn gerade Freunde zu finden ist einer der wichtigsten und schwersten Punkte! Denn am Anfang gerade in Südamerika sind alle sehr an dir interessiert und du wirst zu vielem eingeladen, einfach weil du anders bist und andere Leute dies interessant finden! Jedoch sind es am Anfang immer verschiedene Leute, mit denen du weggehst, so ist es ganz schwer einen eigenen Freundschaftskreis zu bekommen. Villeicht siehst du die Leute schon als Freunde an, aber für die jenigen bleibst du immer noch „die Austauschschülerin“ und nach 1-2 Monaten bist du dann aber schon wieder „langweilig“ und bekommst dann zum Beipsiel ne Einlandung zu einer Veranstaltung bei Facebook und willst gehen und dann wirst du in der Schule gefragt, mit wem du denn gehst und du selber weißt es eigentlich garnicht, da du plötzlich im fremden Land keine beste Freundin mehr hast, mit der du alles bist, nein, du bist ALLEINE! Dann musst du die anderen fragen, ob du nicht mit ihnen gehen kannst, da du noch nicht so viele Freunde hast, mit sicherheit werden sie dann auch ja sagen, jedoch ist es dann auch oft so, dass wenn du dann irgentwo mit hin gehst, dann stehst du da auch nur rum und verstehst eh nichts. Jedoch musst du die ganze Zeit am lächeln sein, damit die anderen dich bloß mögen und dich wieder einladen haha.

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Ja Leute es klingt hard und es sind noch lange nicht alle Aspekte, aber so ist es einfach! Jedoch war es bei mir in diesen Momenten so, dass ich jetzt nicht sonderlich traurig war, ich hab halt immer versucht alles zu genießen und das solltet ihr auch tun. Ihr dürft euch nämlich nicht im Zimmer einspären und garnicht mehr weggehen, denn irgentwann wird es euch auch spaß machen, ihr müsst nur Gedult haben! Ich will hier nur  keinem vormachen, wie leicht es ist Freunde zu finden, ja ich selber habe auch hier am Anfang hingeschrieben, wie leicht es war Freunde zu bekommen und das ich ja nach einem Monat schon „soooooo“ viele Freunde hatte, aber ganz so war es dann doch nicht, wie man das hier immer schreibt. Ja ich wurde von Anfang an sehr viel mitgenommen und habe viel mit Leuten gemacht, aber es waren einfach keine „Freunde“. Denn am Anfang bist du halt auf gewisse Personen angewiesen, ob jetzt auf deine Gastschwester, die einzig englischsprechende der Klasse oder die andere Austauschschülerin deiner Stadt. Aber Leute meistens ist es so, dass man sich richtige Freunde erst hard erarbeiten und vorallem suchen muss!

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So war es auch bei mir, so nach 3 Moanten,als ich dann auch schon mehr oder weniger die Sprache sprechen und verstehen konnte , und mich endlich selber mit anderen Leuten unterhalten konnte, dann habe ich irgentwann anfangen, die richtigen Leute zu finden! Es dauert wirklich lange und ich weiß auch nicht mehr so genau, wie ich es gemacht habe, aber jetzt am Ende meines Auslandsjahres kann ich sagen, dass ich hier ich bin! Und nicht mehr nur die Austauschschülerin! Ich weiß, ich habe hier Leute, die höllisch weinen werden, wenn ich in 3 Wochen zurück fliege und Nein das sind nicht unbedingt meine Gastfamilien, in die ich zufällig reingewählt werden muss, Nein das sind meine Freunde, die dich ich wirklich Freunde nennen kann und die ich selber nach langem suchem gefunden habe! Die, die mich beste Freundin nennen, die, bei denen ich am Wochenende schlafe, die, zu denen ich nachmittags einfach nach Hause gehe, ohne ihnen vorher bescheid zu sagen, die mit denen ich mich manchmal streite und die, die jetzt schon manchmal weinen, wenn wir darüber reden, dass ich bald wieder zurück nach Deutschland gehe ❤ Ich bin unglaublich stolz darauf, dass ich mein Auslandsjahr gemeistert habe, dass ich so wichtige Personen gefunden habe, dass ich einen Jungen getroffen habe, der sich nicht in mich verliebt hat, weil ich „die Austauschschülerin“ bin, sondern weil ich ICH bin, dass ich eine beste Freundin gefunden habe, der ich Sachen anvertarue, die ich keinem anderen anvertraue, ich bin stolz darauf  einfach wenn ich was brauche zum Supermarkt laufen kann, ohne Angst auf der Straße haben zu müssen, denn das ist mein zu Hause! Ich fühle mich so heimisch, wenn ich morgens zu meiner Schule laufe, wie selsbtverstänldich mit meinen Freunden in der Pause rumzuchillen und nach der Schule von der Mama meiner Freundin wie immer nach der Schule nach Hause gebracht werde. So viele Sachen machen euch einfach so stolz, allein schon, wenn ihr mit irgentwem redet und dieser euch einfach für eine Brasilianerin hält, weil euer portugisisch so gut ist oder der Moment, wenn ihr beim feiern besser Funk tanzt, als die Brasilianerinnen. Einfach der Moment in dem ihr nicht merkt, dass ich eigentlich von einem anderem Kontinent kommt, einfach der Moment, wenn ihr euch wie zu Hause fühlt! ❤

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Ja ich habs geschafft und dann werdet ihr das auch! Klar gibt es immernoch mal die Momente, in denen man die eigene Familie vermisst und sich in der neuen nicht so wohl fühlt, denn für mich ist wirklich einer der schwierigsten Teile des Auslandsjahres, sich in die Familie einzubringen und sich dort wohlzufühlen. Denn ich habe oft das Gefühl, dass meine Familie leicht sauer ist, wenn ich viel mit meinen Freunden weg gehe und sowas, aber naja, dass kommt halt auch auf die Gastfamilien an. Es ist halt nicht einfach ein Auslandsjahr zu machen, jedoch habe ich jeden einzelnen Monat meines Auslandsjahres genossen, auch meine ersten! Denn jeder Monat war besonders, und auch wenn ihr euch am Anfang fehl am Platz fühlt, genau diese Momente werden euch und euer Auslandsjahr prägen, denn nur dadurch nehmt ihr erst die erfolgsmomente war!

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Leute glaubt mir, wenn ihr dann etwas schafft, es muss nur etwas ganz kleines sein, ja dann werdet ihr so unendlcih stolz auf euch sein!
Es kann dabei anfangen sich alleine einen Flug zu buchen, sich das erste mal alleine ein Eis zu bestellen und dabei ohne Nachfragen verstanden zu werden, oder das erste Mal ein ernstes Gespräch so ganz alleine, in einer fremden Sprache, mit der Gastfamilie zu führen. Jetzt nach 10 Monaten kann ich euch sagen, dass ich so stolz bin, dass ich sagen kann, ja es war nicht nur das lehrreichste, sondern auch das beste Jahr meines Lebens!
Denn es gibt den Punkt an dem ihr merkt, dass ihr, nur ihr, ganz allein, alles schaffen könnt!

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Ich kann euch allen nicht sagen, wie sehr ich euch beneide, noch alles vor euch zu haben! Es wird mit Sicherheit DAS Abendteuer eures Lebens!
Und ich wünsche euch alles Glück der Welt ❤

Ihr schafft das!!

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Ich hoffe euch hat mein Beitag gefallen, ich würde mich auch sehr über Rückmeldungen freuen, und wenn ihr nach Brasilien geht, lasst es mich in den Kommentaren oder per Facebook Nachricht gerne wissen! Generell wenn ihr Lust habt mehr über mein Auslandsjahr zu erfahren oder wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann schreibt mir super gerne bei Facebook ( Fenja Hobbiebrunken), ich liebe es mit euch zu schreiben, oder auch über skype zu reden!
Ich hoffe ich lerne noch weiter von euch kennen, denn auch wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich eure Blogs und Instergams stalken haha

Also danke fürs lesen ❤

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Mein letzter Monat

Hey Leute 🙂

Heute haben wir den 20.Mai & das heißt? Jaap Heute in einem Monat sitzte ich schon wieder im Flieger zurück nach Deutschland! Krass, wie schnell das Jahr verflogen ist..

Ich weiß noch soo genau wie ich im letztes Jahr meine Gastfamilie bekommen habe und mich sooo unendlich doll auf dieses Jahr gefreut habe, und jetzt ist es schon fast wieder um? Ich kann es echt nicht beschreiben, aber es kommt mir manchmal so vor, als wäre es erst letzten Monat gewesen, als meine Gastfamilie mich vom Flughafen abgeholt hat, andererseits kommt es mir manchmal wirklich so vor, als wäre ich schon jahrelang hier.

Denn wenn ich mal so auf alles zurück blicke, dann habe ich einfach sooo viel erlebt, dass ich mir garnicht vorstellen kann, dass das alles in nur einem Jahr passiert ist. Ich meine ich habe mir ein komplett neues Leben aufgebaut, ich weiß, jeder sagt es, aber es ist einfach so! Ich meine, ich habe meinen Freundeskreis, meine Klasse, meine Familie und meine eigenen Pläne, eigentlich garnicht so anders, wie mein Leben in Deutschland. Wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin, denke ich manchmal auch einfach, dass ich sie schon jahrelang kenne! Ich kann nicht beschreiben, wie sehr ich meine Freunde hier liebe! Ich will nicht sagen, dass ich so gute Freunde in Deutschland nicht habe, aber tatsächlich sind meine besten Freunde mir hier aus Brasilien genau so wichtig, wie meine besten deutschen Freunde, die ich teilweise schon 13 Jahre lang kenne. Ich weiß, es klingt komisch und villeicht könnt ihr es euch nicht vorstellen, dass eine Freundschaft in nur einem Jahr so fest werden kann, ich hätte es ja selber nicht geglaubt, aber es ist einfach so.

Von daher ist es sooo sooo schwer vorzustellen, dass ich schon nächsten Monat zurück fliege und dann einfach alle hinter mir lasse, iwie kann ich mir das garnicht vorstellen. Ich kann momentan einfach noch nicht richtig begreifen, dass ich schon in 4 Wochen allen Tschüss sagen muss.. und es wird nicht so sein, wie es vor einem Jahr in Deutschland war, denn da wusste ich, ich werde sie in einem Jahr alle so wiedersehen, aber jetzt… Ich weiß, dass ich zurück kommen werde, aber wann?

Zudem lass ich ja nicht nur meine Freunde und Familien zurück, Nein auch ein ganzes Land- mein 2. Heimatland! Am Anfang meines Auslandsjahres hätte ich glaub ich nie gedacht, dass ich mich in dieser komplett anderen Kultur einmal so wohl und zu Hause fühlen könnte. Für mich ist Brasilien nicht mehr nur ein Urlaubsland, nein es ist mein zu Hause! Die fröhlichen Menschen, die spontanität, die heftigen Partys und die strahlende Sonne, ja, dass ist das, was ich an Brasilien so liebe und soo unendlich vermissen werde!

Auf der anderen Seite kann ich es aber einfach kaum abwarten, endlich endlich endlich meine Familie und Freunde aus Deutschland wieder zu sehen! Ich glaube keiner kann sich vorstellen, wie groß die Vorfreunde ist, nach einem Jahr, seine Liebsten wieder zu sehen! Aber auch, seinen deutschen Alltag wieder zu haben. Generell Deutschland wieder zu haben! Ja ich hätte nie gedacht, dass ich das schlechte Wetter, mein Fahrrad und sogar meine deutsche Schule vermisse. Sooo viele Sachen habe ich einfach an Deutschland schätzen gelernt in diesem Jahr, sodass ich es kaum abwarten kann endlich zurück zu sein!

Ich denke sogar schon so viel über Deutschland nach, dass ich sogar manchmal denke, ich kann meine Zeit hier garnicht mehr so richtig genießen, weil ich im Kopf schon so sehr in Deutschland bin und mir immer und immer wieder vorstelle, wie es wohl sein wird, wenn ich aus dem Flieger steige und alle am Flughafen das erste mal wieder sehe. Das Gefühl, welches ich jetzt gerade habe, ist exakt das gleiche, welches ich vor genau einem Jahr schonmal, als ich kurz vor meinem Auslandsjahr stand und mit meinen Gedanken schon lange in Brasilien war. Jedoch ist diese Vorfreunde ein extrem tolles Gefühl, denn das zeigt mir selber ja auch, wie sehr ich meine Freunde und Familie aus Deutschland lieb habe und wie sehr ich mein zu Hause vermisse! Jedoch bin ich auf der anderen Seite auch so unendlich traurig, gerade, wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin und diese teilweise schon Tränen in den Augen haben, wenn wir darüber reden.

Schlicht weg, bei mir herrscht gerade das totales Gefühlschaosc, ich weiß einfach garnicht, was ich denken soll! Der 20.06. wird für mich wahrscheinlich ein sehr schlimmer, aber andererseits ein sehr schöner Tag sein! Ich versuche jetzt einfach nur noch sehr, meinen letzten Monat mit vollen Zügen und allen meinen Freunden zu genießen! Denn mein brasilianisches Leben ist ja nicht zu Ende, denn durch skype, whatsapp und natürlich das Flugzeug, wird es mir schon gelingen für immer Kontakt zu meiner 2. Heimat zu halten!

Euch wünsche ich allen einen schönen Frühling!
Tschüssi Leute ❤

 

 

 

Amazonas 2016

Jaaa Leute endlich endlich der Post zu meiner 10-tägigen Reise durch den größten Regenwald der Erde!!!

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Also zuerst einmal ist meine Reise am 02.Mai gestartet, als ich mit dem Flieger in Richtig Manaus gestartet bin. Manaus is die Hauptstadt des Amazonas und mit 1.8 Millionen Einwohnern garnicht mal so klein. Da sie in Mitten des Regenwaldes liegt, haben wir direkt erstmal den krassen Klimawechsel gemerkt, denn wir wurden mitten im brasilianischem Winter mit 40° und einer unglaublich hohen Luftfeuchtigkeit empfangen.
Schon am Flughafen haben wir uns mit vielen AUstauschschülern aus ganz Brasilien, aber auch Paraguay und Argentinien getroffen.

Die ersten 3 Nächte haben wir in einem kleinen Hotel, in einer winzigen Stadt 2 Stunden von Manaus verbracht. Das Hotel war sehr einfach, typisch Amazonas halt haha, aber das wichtigste war uns allen eh die Klimaanlage und der Pool! Wir haben natürlich das kleine Dorf besucht, welches sich wirklich nochmal komplett von meiner brasilianischen Stadt hier unterscheidet, also wenn man da ist, denkt man wirklich man ist in Afrika! Wir waren dort in einem „Restaurant“ und Leute ihr könnt euch nicht vorstellen, wie das da aussah, ich hoffe echt irgentwer von meinen Freunden hat da Fotos gemacht haha, denn das „Restaurant“ war einfach in einem kleinem, total heruntergekommendem Wohnhaus, es waren dort im „Wohnzimmer“ der Familie einfach ein paar Plastikstühle aufgestellt und auf der anderen Seite konnte man das Sofa der Familie sehen hahaha zudem hat es auch noch reingeregnet und man konnte vor dem Essen verhandeln, wie viel man für das Essen bezahlen will, Leute sowas habe ich wirklich noch nie erlebt 😀 Eine Erfahrung war es aber aufjeden Fall!

Zudem sind wir in eine Auffangstation gegangen, wo die Leute lebensbedrote, oder kranke Tiere aus dem Amazonas aufpeppen, aber eigentlich wollten wir alle wegen dem krassen Regen und der trotzdem unglaulichen Hitze einfach nur ins klimatisierte Hotel!
Einen anderen Tag war es dann endlich so weit und wir sind endlich richtig in den Regenwald reingelaufen, Leute auf deisen Moment habe ich soo lange gewartet! Und es war einfach unbeschreiblich! Bei der Vorstellung, dass einem jeden Moment eine Würgeschlange oder eine hoch giftige Schlange über den Weg laufen könnte, wird einem einfach total komisch, aber genau das, macht es so aufregent! Wir sind dann auch zu einer Höhle gelaufen, die bis zu den Knien mit Wasser stand und die Wände voll mit Spinnen waren! Das Heileid war allerdngs als wir zu so einem Fluss mit einem Wasserfall kamen, der sich halb in der Höhle befunden hat, indem wir selbstverständlich gebadet haben.

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Die schönste Zeit hatten wir jedoch echt einfach mit den Austauschschülern abens im Pool, denn das gute an den heißen Temperaturen ist, dass es auch nach Sonnenuntergang noch locker 33° sind!

Die darauffolgenden 2 Nächte ging es für uns dann endlich in das 5 Sterne Hotel in Manaus! Und das Hotel war wirklich Luxus pur! Auch in den Tagen haben wir selbstverständlich die Stadt besichtigt, waren in einer großen Markthalle und einem Zoo, mit Tieren, die alle so im Amazonas leben. Es war auch alles interessant, jedoch war auch hier die Zeit, am mega riesigem Pool die geilste! Wir haben einfach alle gemerkt, wie super wir uns verstehen und wie gut wir schon in den ersten 5 Tagen zusammen gewachsen sind!

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Ein Teil des Hotelpools

So nach dem Luxus ging es für uns dann wirklich los- das Abendteuer!
Denn die letzten 5 Nächte haben wir auf einem sehr einfach ausgestattetem Boot mitten auf dem Amazonas Fluss verbracht! Und Leute diese Zeit war einfach die artemberaubenste Zeit, die ich glaub ich je hatte. Da wir keinen richtigen Strom, geschweige denn WLAN hatten, war man einfach mal dazu „gezwungen“ sich iwie anders zu beschäftigen! SO haben wir die Tage damit verbracht, einfach den ganzen Tag „One of the Arts“ (Art Wahrheit oder Pflicht) zu spielen oder einfach nur über alles mögliche zu reden. Ich hätte in meinem Leben nicht gedacht, dass man Leute in 5 Tagen soo gut kennen lernen kann! Doch da wir 24/7 zusammen waren, sind wir wirklich eine große Familie geworden!

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Unsere 3 Boote
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Ja wir liebten unsere Hängematten haha
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Da wurden wir einfach getrennt 😦

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Falls man es sieht, da hinten ist ein Dorf haha

Jedoch haben wir nicht nur gechillt, sondern haben zum Beispiel echte Indianerstämme besucht, ein Survival Training im Urwald gemacht, Krokodilie gefangen, Partys an den verlassenen Stränden gemacht oder Piranjas gefischt.

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Ja nach dem Regen sahen wir immer so aus 😀

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Einer der Strände
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Piranja fischen
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Das war nichts für mich
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Unsere Strandparty vom Boot aus fotographiert
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Unsere Jungs beim Fußballturnier gegen die Indianerkids

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Da hat meine Freundin ein Baby Krokodil gefangen

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Unser Essen im Dschungel
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Nein das bin nicht ich haha
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Da musste man schonmal bis zur Hüfte ins Wasser
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Fußballturnier gegen Indianerkinder
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Unser Survialkurs
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Ein echter Indianerstamm

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Das ist meine Freundin, denn das hab ich mich dann doch nicht getraut haha

Jedoch gab es für mich 2 ganz persönliche Highlights, bei denen ich mir ganz sicher bin, dass ich dies später noch meinen Kindern und Enkelkindern erzählen werde. Das erste war, als wir an einem abgelegendem Strand gebadet haben und plötzlich eine Frau mit einem Eimer Fische in der Hand ankam, sie die Fische ins Wasser gehalten hat und dann.. ja Leute dann tauchten aufeinmal Delfine in mitten von uns auf!! Echte Delfine!! Wir konnten die Delfine sogar streicheln, Leute das war so ein unbeschreiblicher Moment! Und das coolste an der ganzen Sache, die Amazonas Delfine sind sogar Pink!! Ja das werde ich wohl nie vergessen!

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Ohne Worte!

Das zweite ist passiert, als wir mit einem kleinem Fischerboot rausgefahren sind, um Piranhas zu fangen und plötzlich unzählige Affen auf den Bäumen gesehen haben. Naja dann ist der Typ halt zum Ufer gestäuert und hat einigen von uns (unter anderem auch mir) ein Stück Banane in die Hand gedrückt. Und ja, dann sind wirklich echte, freilebende, wilde Affen auf unser Boot gekommen und haben uns aus der Hand gegessen.Einige von ihnen hatten sogar Babyaffen dabei.Das war das eindeutig süßeste was ich in meinem Leben gesehen habe! Leute ich hatte sogar einen auf dem Kopf und auf den Schultern. Ja das war villeicht einer der schönsten Momente meines Lebens! Ist das nicht ein Traum jedes Kindes?

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Unbeschreibliche Momente

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Das ist meine Freundin, von mir gibt es so ein Foto leider nicht 😦

Ich kann nicht beschreiben wie froh ich bin, die Möglichkeit gehabt zu haben, dies alles zu erleben! Ich kann jetzt sagen, dass ich mit meinen 17 Jahren schon für 5 Tage im größten Urwald der Erde gelebt habe!
Es war mit Abstand der beste Trip meines Lebens! Denn es war einfach etwas was ich nie vergessen werde! Allein schon die Nächte in den Hängematten, die morgentliche Dusche, auf dem Deck des Himmels unter freiem Himmel bei Sonnenuntergang und einfach nur das zusammensein mit meiner neuen großen Familie!

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Wie ich unser Boot vermisse

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Meine Morgendusche

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Diese ganzen Bilder & noch soo viele mehr werden für immer in meinem Kopf bleiben, genau wie alle Austauschschüler, die in diesen 10 Tagen wirklich zu besten Freunden geworden sind! My Big Family!!!
Nie im Leben werde ich diese Reise vergessen!
Ich weiß, dass nur wenige Menschen die Chance haben dies zu erleben und ich bin so unendlich dankbar, dass ich einer dieser Menschen sein durfte!

AMAZONAS I WILL NEVER FORGET YOU!!!!

 

Update

Hey meine Lieben! ❤

Tut mir sooo leid, dass so lange nichts mehr von mir gekommen ist wirklich!!
Aber iwie war ich in letzter Zeit iwie einfach zu faul zum schreiben haha 😀
Naja ich möchte euch jetzt einfach nochmal so ein bisschen über den wieder vergangenen Monat berichten, indem diesmal echt mega viel passiert ist.

Zuerst einmal war am 01.04. der 6. Geburtstag meiner Gastschwester, nichts besonderes? Oh doch!! Denn hier in Brasilien werden Kindergeburtstage echt übertrieben groß gefeiert! Ein riesiger gemieteter Saal, 60 Gäste, Buffet, Fotografen und Kellner- ja ich finde auch die Brasilianer übertreiben es haha 😀 Naja war auf jeden Fall ganz schön, dass auch mal mit zu erleben 🙂  Deshalb wollte ich jetzt auch mal wieder nen bisschen genauer auf meine letzten Wochen eingehen, damit ihr mal wieder ein bisschen was von meinem Leben hier mitbekommt 🙂

Am 02.04. habe ich dann meine Gastfamilie gewechselt, aber nicht in die dafür vorgesehene Gastfamilie ( wegen Streit zwischen mir und der Gastschwester da ) sondern in einer komplett fremde. Meine Gastfamilie besteht nun aus meinen beiden Gasteltern, einer 19 und einer 18 jährigen Gastschwester und einem 9 jährigem Gastbruder. Meine beiden Gastschwestern kommen allerdings nur am Wochenende nach Hause, was aber eigentlich echt cool ist, da ich so endlich wieder ein eigenes Zimmer habe *-*
Meine neue Gastfamilie ist echt super cool, da ich schon die 15. Austauschschülerin bei ihnen zu Hause bin, kennen die sich da schon sehr aus und sind mit allem echt super gechillt. Ich habe einfach den Haustürschlüssel bekommen und darf machen was ich will haha, dazu verstehe ich mich aber auch noch mit allen super super gut 🙂

An dem ersten Tag in meiner neuen Gastfamilie bin ich direkt mit meiner Gastschwester feiern gegangen haha, bester Start in die neue Familie! 😀 Am nächsten Tag, also am Sonntag sind wir auf ein Churassco gegangen (BBQ) und am Abend war ich mit einem Freund essen. Also ein super schönes erstes Wochenende! 🙂

Am Mittwoch den 05.04. kam mich dann eine sehr gute Austauschschülerfreundin von mir besuchen, die ihr Auslandsjahr in einer Stadt ca. 2 Stunden von mir verbringt, da am Tag darauf das soooo lang ersehnte Lucas Lucco Konzert in meiner Stadt war. Ja Lucas Lucco ist mein brasilianischer Lieblingssänger und ohne scheiß Leute seid über nem halbem Jahr habe ich auf den Tag gewartet ey!! Der Abend war auf jeden Fall hammer hammer gut und die ganze Aufregung hat sich echt gelohnt!

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Das Wochenende danach sind wir für 3 Tage mit den Austauschschülern weggefahren auf ein „Rotexwochenende“ also ein Wochenende, welches von Rotexern organisiert wird. Und  Leute falls wer von euch auch in den Distrikt 4770 kommt, Leute wir haben einfach die geilsten Rotexer hahaha die gehen einfach auf solchen Treffen mit uns in Clubs ab 18 auf irgentwelche Tequila Partys hahaha 😀 Ja mehr sag ich zu dem Wochenende jetzt mal nicht, war aber auf jeden Fall mega gut!!

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Das Wochenende danach habe ich seit längerem mal wieder mit ner Freundin am Pool verbracht, bisschen gesonnt haha, ja auch im Winter geht das hier noch haha 😀
Und am Samstag Abend war ich auf einer Poolparty, die echt mega gut war, dementsprechend bin ich dann auch sehr spät nach Hause gekommen und hab am Sonntag erstmal schön ausgeschlafen 🙂 Dann war ich wieder auf einem Churassco mit meiner Familie und am Abend bin ich mit einigen Freundinninen Essen gegangen! 🙂

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Dann ging es am Mittwoch direkt nach der Schule für mich ab nach Araxa, in die Stadt meiner deutschen Freundin, denn dort war eine Expo (Quasi wie ein Festival so über mehrere Tage). Ja das war schon krass denn wir haben einfach mal durchgezogen und waren jeden Tag, also 4 Tage da hahaha und Leute nach Carnaval die beste Party hier in Brasilien, wenn nicht sogar in meinem Leben!! 😀 Es waren einfach mega berühmte Sänger da wie Gusttavo Lima, PPA,.. Die Partys waren echt mega gut, auch wenn wir jeden Abend erst so spät nach Hause gekommen sind, dass wir uns selber gefragt haben, wie wir das so lange durch gehalten haben haha 😀 An einem Tag sind wir dann auch in ein sehr bekanntes, riesiges Hotel in Araxa gegangen, welches hier in Minas Gerais sehr sehr bekannt ist, dort sind wir am See spazieren gegangen und haben dann einen Mädelsabend mit warem Bad, Massage Dusche und Sauna gemacht. War auf jeden Fall eine super geile Woche, die ich so schnell nicht vergessen werde!

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Zurück in meiner Stadt habe ich dann erstmal Fieber bekommen, wahrscheinlich weil es meinem Körper dann doch iwie zu viel wurde und auch, weil es jetzt im Winter in der Nacht schonmal unter 20° wird und ich trotzdem auf den Partys immer in Hotpans oder Kleid rumgetanzt bin haha, aufjeden Fall bin ich jetzt wieder gut ausgeruht!
Dieses Wochenende wird nochmal ganz chillig, Morgen gehe ich mit ein paar Freundinin essen, da der Geburtstag meiner besten Freundin war und am Samstag, hm mal schauen, was ich finde 🙂 Und am Montag geht es dann für mich auch schon ab mit dem Flieger in den Amazonaaasss!!! Omg ich freue mich schon soo doll, vorallem weil ich dann meine Freunde wieder sehe und wir wieder ins warme fahren haha, denn diese Woche aber vorallem Heute ist es doch schon ein bisschen „frischer“. Generell merkt man jetzt doch, dass wir Winter haben, Heute zum Beispiel war glaub ich mein bisjetzt kältester Tag hier in Brasilien mit ca. 18° aber dafür auch noch ziemlich viel Sonne, also kalt ist es echt nicht wirklich aber die Brasilianer frieren dabei schon hahaha 😀 Generell regnet es jetzt im WInter ja nicht mehr, da wir in der Trockenzeit sind und ja Leute mit kein Regen, meine ich kein Regen haha, sondern jetzt ist wieder Zeit der Waldbrände :/

So ich hoffe ihr habt euch über den Post gefreut und gemerkt, dass es mir immer noch super gut geht! 🙂
Über meiner Reise und meinen 17. Geburtstag im Amazonas wird auf jeden Fall ein Post folgen 🙂
Bis dahin, machts gut :*

Erinnerung!!

Leute ich wollte euch nur nochmal an meine Ask Seite erinnern, die ich überigens selber vergseen hatte haha 😀 Also bei Fragen, fragt mich hier

ASK.FM

Und auch auf Instagram bin ich sehr aktiv, dort heiße ich
fenjahobb

 

Ich freue mich über jeden neuen Follower und auch falls ihr ein  zukünftiger Austauschschüler seid, ich stehe euch für Fragen super gerne zu Verfügung!

Facebook:  Fenja Hobbiebrunken
E-mail: f.hobbiebrunken@web.de